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... Huhn oder Ei? - Fragen und Antworten
 

Was beinhaltet die Freilandhaltung?

Unsere Hühner haben täglichen Zutritt zum gedeckten Wintergarten. Wenn es Wetter und Bodenbedingungen zulassen, stehen 45'000 m2 Weide zum Picken, Scharren Gackern zur Verfügung. Die Freilandhaltung ist der höchste Produktionsstandard.

 
 

Wo kommen die Hühner her?

Wir kaufen die Legehennen als 18 Wochen alte Tiere von einem spezialisierten Aufzüchter. Diese Arbeitsteilung macht Sinn, weil die Aufzucht ganz andere Anforderungen an die Haltung stellt. So muss der Aufzuchtstall geheizt werden können, beim Legehennenstall ist keine Heizung vorhanden.

Die Bruteier für die Küken, stammen aus Elterntierbetrieben in der Schweiz und werden in der Schweiz ausgebrütet. Die Elterntiere werden als Küken in die Schweiz gebracht.

 
 

Wie und was wird gefüttert?

Futter steht den Tieren jederzeit zur freien Verfügung. Die Futtertröge sind auf mehreren Ebenen in der Voliere angebracht, so dass alle Tiere guten Zugang dazu haben.Hühner sind Allesfresser. Nach dem Tiermehlverbot erfolgt die Ernährung aber rein vegetarisch. Die Futtermühle mischt verschiedene Futterkomponenten (Getreide, Mais, Eiweisskomponenten, Futterfett, Mineralstoffe und Vitamine) und stellt mit einer Hitzebehandlung sicher, dass keine unerwünschten Keime eingeschleppt werden. Ein Huhn frisst ca. 120 g Futter pro Tag und trinkt dazu mind. 2.5 dl Wasser.

 
 

Antibiotika?

In der Legehennenhaltung werden keine Antibiotika eingesetzt. Weder zur Leistungssicherung noch zur Therapie von Krankheiten. Die Tiere müssen in der Freilandhaltung einerseits eine genügend gute Konstitution aufweisen um mit dem natürlichen Keimdruck auf der Weide und in der Umgebung fertig zu werden. Andererseits können Antibiotika beim Ausbruch einer Krankheit nur der gesamten Herde verabreicht werden. Mehrwöchige Absetzfristen würden die Vernichtung tausender Eier bedingen. Krankheiten werden mit probiotischen Futterzusätzen, Vitaminen oder dergleichen bekämpft.

 

 

  Wer kontrolliert den Betrieb? Jedes Jahr wird der Betrieb mind. 1x durch den Schweizer Tierschutzverein kontrolliert. Dazu kommen die staatlichen Kontrollen des Veterinäramtes und von Agrocontrol. Damit überhaupt Hühner im Stall gehalten werden dürfen, wird dieser vor Inbetriebnahme offiziell kontrolliert und abgenommen.  
 

Jeden Tag ein Ei?

Unsere Hühner sog. Legehybriden sind vergleichbar mit Spitzensportlern. Durchschnittlich erreichen sie eine Legeleistung von ca. 90%. Es gibt also nur fast jeden Tag ein Ei. Trotzdem eine beachtliche Leistung, das Ei ist das einzige fertig "verpackte" Lebensmittel und enthält alle lebensnotwendige Nährstoffe. Nach 1-1,5 Jahren nimmt die Legeleistung sehr schnell ab und deckt nicht einmal mehr die Futterkosten. Die Hennen werden dann geschlachtet und zu Charcuterie Produkten verarbeitet.

 
 

Was bedeutet BTS / RAUS?

 

Im Laden werder die Eier unter der Bezeichnung Freilandhaltung verkauft.

 
 

Was passiert mit den Eiern?

Wir sammeln zweimal täglich die Eier, kontrollieren diese auf Verschmutzungen und äusserliche Mängel und stapeln sie dann auf 36er Höcker. Diese werden palettisiert und 2x pro Woche vom Eierhändler abgeholt. In dieser Firma werden die Eier nach Gewicht sortiert, durchleuchtet und in Schachteln verpackt. Die Eier unserer Hennen werden schlussendlich in den Filialen der Migros Zürich unter dem Label "Aus der Region" (AdR) verkauft.
Sämtliche Nebensorten (Klein-, Schmutz- und Knickeier) werden zu Eiprodukten (Flüssigei etc.) weiterverarbeitet.

 
  Sind Eier teuer? Berücksichtigt man den Nährwert der Eier so sind diese ein kostengünstiges und vor allem sehr vielseitiges Lebensmittel.
Ein Freilandei kostet im Laden 60-70 Rp.. Davon erhält der Produzent weniger als 25 Rp.. Bei Produktionskosten von 23-24 Rp. bleibt die kleinste Marge beim Produzenten. Das ist leider bei allen landwirtschaftlichen Produkten so.
 


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